Ein hauchdünner 2.5 : 3.5 Auswärtssieg gegen Glarus 2: Wir sind wieder zurück im Geschäft des Ligaerhaltes. Huch, das war knapp! Aber ich hatte auch befürchtet, dass es in diesem wichtigen Spiel nicht einfach werden würde. Umso schöner, dass wir den Sieg ins Trockene bringen konnten!
Alle Partien bis auf meine waren lange Zeit recht ausgeglichen. Dieses Mannschaftsduell wurde immer mehr zum Geduldsspiel. Ungefähr bei Halbzeit sah bei Richi Bisig (Brett 4, sein Gegner hatte ca. 1725 Elo) die offene H-Linie, die seinem Turm gehörte nicht schlecht aus.
Bei meiner Partie (Brett 5) geriet ich schon früh in die Passivität. Mein Gegner (ca. 1685 Elo) spielte in der Eröffnung Züge, die ich nicht erwartet hatte, dabei hatte ich mich doch genau festgelegt was ich spielen würde wenn beim ersten Zug e4 oder d4 kommt! Statt auf die Aljechin-Variante einzugehen, spielte mein Gegner anders und es gab ein schottisches Vierspringerspiel. Automatisch machte ich nach dem Grundsatz rochiere so schnell wie möglich die Rochade. Doch als nach dieser der gegnerische Läufer meinen Springer fesselte, war der Anfang der Passivität eröffnet aus der ich in dieser Partie lange nicht mehr herauskam.
Das erste Resultat fiel bei Richi. Er einigte sich auf ein Remis, da, wenn ich mich nicht täusche, sich im Zentrum zu viele Figuren neutralisierten.
Bei Dani Hofers Partie (Brett 1, sein Gegner hatte ca. 1620 Elo) waren inzwischen recht viele Figuren getauscht und bald gab es ein reines Bauernendspiel. In diesem verführte Endspielmeister Dani seinen Gegner noch zu einem Fehler und da war sie, die so wichtige Führung!
Auf Brett 6 gab es nun nach einer offenen schönen Partie ein Endspiel Dame, zwei Türme und Bauern gegen Dame, zwei Türme und Bauern. Walti Haag spielte dabei gegen einen blinden Schachspieler! Es war verblüffend wie gut dieser Walti Paroli bot! Als dieser (ca. 1575 Elo) Walti Remis anbot, erteilte ich Walti auch die Erlaubnis es anzunehmen. Wir führten ja und die restlichen Partien schienen ausgeglichen. Bei meiner Partie glaubte ich auch an ein Remis. 1 : 2 für Oberglatt.
Das nächste Resultat fiel auf Brett 2: Remis. Urs hatte den elostärksten Glarner erwischt (ca. 1795 Elo), liess mit Weiss aber wieder einmal nichts anbrennen. Noch zwei Remis und der Sieg war unser. Dani Kunz (Brett 3, sein Gegner hatte ca. 1710 Elo) spielte weiterhin souverän und es sah nicht schlecht aus.
Unterdessen wurde der Druck auf meinen Königsflügel immer grösser. Beide Parteien hatten noch die Dame, die beiden Türme, je einen Läufer und 8 Bauern. Mein Gegner rückte mit dem F-Bauern vor, bald waren beide seiner Türme auf dieser F-Linie, sein Läufer hielt meinen f7-Bauern in Schach und seine Dame drohte in ein paar wenigen Zügen auch Druck auf meinen Königsflügel zu machen. Mein Königsflügel war an der Front nur durch meinen Läufer geschützt. Als ich meine Dame glaubte ins Spiel bringen zu können klappte das auch. Dabei drohte nun aber bald, dass ich meinen Bauern auf h5 verlieren würde. Es kam ein gefährlicher Bauer f6- und Turm f5-Zug, der meine Dame auf g5 bedrohte. Ich sah immer schwärzer. Mein H-Bauer war somit so oder so verloren. Mein Gegner eroberte diesen mit einem Damentausch. Nach diesem Tausch war der grosse Druck fast weg und ich konnte wieder aufatmen. Es kamen wieder Remishoffnungen auf. Nun konnte ich einen meiner Türme rettend auf die H-Linie bringen wo der nicht zu unterschätzende Freibauer war. Da mein Gegner einen weissen Läufer hatte stellte ich meine Bauern auf schwarze Felder, welche gleichzeitig auch ein Durchkommen der gegenüberliegenden Bauern blockierten. Schön war auch noch, dass mein Läufer schwarz war. Zu meiner Freude wurde mir ein Turmtausch offeriert, ein wenig später noch ein weiterer. Mit meinem Läufer und König konnte ich den H- und G-Bauern in Schach halten. Letztendlich brachte ich es soweit, dass mein Gegner nur noch mit dem Läufer hin und her ziehen konnte, da er sonst in Zugzwang gekommen wäre. Um ca. 22:45 Uhr hiess es 2 : 3 für Oberglatt.
Da habe ich nochmals Schwein gehabt! Mein Gefühl, dass bei der grossen Druckphase mehr herauszuholen gewesen wäre hatte mich nicht getäuscht. Als ich die Partie bei mir zu Hause nachspielte, sah ich, dass mein Gegner statt dem Damentausch mit dem Turm meinen H-Bauern hätte schlagen müssen. Dann hätte er mich mit der Zeit Stück für Stück auseinandernehmen können. Voraus ging dieser Chance aber auch einem Fehlzug von mir, da ich etwas falsch eingeschätzt hatte. Auf jeden Fall schön, dass mir das Glück auch wieder einmal hold war. Schliesslich habe ich in diesem Jahr schon ein paar Partien unglücklich verloren.
Bei Dani Kunz gab es ein ähnliches Endspiel. Dort hatten allerdings beide einen gleichfarbigen Läufer (weisse). Beruhigend war, dass Danis Bauern alle auf Schwarz standen und die seines Gegners auf Weiss.
Dani liess seinem Gegner keine Hoffnungen mehr aufkommen und sicherte uns um ca. 23:15 Uhr gekonnt das Remis und somit auch den Mannschaftssieg.
Ein Dank an unseren Matchwinner Dani Hofer! Auch ein Dank an Richi, der von seinem verlängerten Wochenende im Tessin extra für dieses wichtige Spiel einen kleinen Unterbruch machte.
Ja, allgemein allen Gratulation für die souveräne Leistung und den tollen Einsatz!
Da unser nun letztübriger Konkurrent um den Ligaerhalt, Illnau-Effretikon 1, in Glattbrugg verlor (gleich 5.5 : 0.5) bleibt es weiterhin offen. Wir haben nun 4 Mannschaftspunkte und 14 Brettpunkte, Illnau-Effretikon 3 Mannschaftspunkte und 11 Brettpunkte.
In der letzten Runde spielen wir zu Hause gegen Tabellenleader Glattbrugg 1, Illnau zu Hause gegen Embrach. Wenn Illnau Embrach nicht schlägt, wäre der Ligaerhalt unser, sofern wir nicht 0 : 6 gegen Glattbrugg verlieren. Natürlich ist Glattbrugg klarer Favorit gegen uns. Ich denke sie werden für den Erhalt des ersten Platzes sicher nochmals alles geben, aber an ein 0 : 6 glaube ich kaum. Wir könnten den Ligaerhalt sogar aus eigener Kraft schaffen, wenn wir ihnen ein 3 : 3 abluchsen. Dann müsste Illnau schon 6 : 0 gegen Embrach gewinnen um gegen uns noch einen Stichkampf zu erreichen.
Die Tatsache, dass Embrach diese Runde gegen 1. Platz-Konkurrent Sprengschach Wil nur 2.5 : 3.5 verloren hat kann uns auch weiterhoffen lassen.
Die letzte Runde dieser SMM-Saison ist lanciert…
Raphael Bühler
[26.06.2010]
SMM-Bericht (5. Runde am 23.06.10 gegen Dübendorf 1)
Eine 2 : 4 Heimniederlage gegen Dübendorf 1: Schon als ich die Mannschaftsaufstellung von Dübendorf gesehen hatte, musste ich feststellen, dass sie ausgerechnet gegen uns mit einer starken Auswahl antraten. Aber es hat auch immer etwas Reizendes gegen auf dem Papier stärkere Mannschaften zu spielen.
An 4 Brettern war Dübendorf elomässig höher besetzt, lediglich Dani Hofer auf Brett 2 hatte von uns eine Favoritenposition und Richi Bisig auf Brett 4 hatte noch ein bisschen mehr Elos als sein Gegner (ca. 1735 Elo).
Der Abend fing ausgeglichen an. Auf Brett 1 dünkte es mich, dass Urs durch seine offensivere Stellung etwas besser stand. Er zeigte an diesem Abend dem stärksten Dübendorfer (ca. 1900 Elo) wieder einmal, dass er mit Weiss eine Macht ist. Es dauerte ca. 90 Minuten bis sich erste Resultate kristallisierten. Als bei meiner Partie (Brett 3) sich das Hauptgeschehen auf das Zentrum konzentrierte, fielen innert kürzester Zeit gleich drei Remis. Inzwischen hatte sich bei Urs eine Stellung ergeben, in welcher es für beide Parteien zu riskant gewesen wäre weiterzuspielen. Beide hätten auf einen Fehler des Gegners hoffen müssen. Auf jeden Fall: Gratulation für dieses schöne Remis, Urs! Auf Brett 5 hatte sich danach Walti Haag gegen seinen Gegner (ca. 1740 Elo) ein Remis ergattert. Auch Richi holte einen weiteren halben Punkt für uns. Von diesen beiden Partien hatte ich nicht allzu viel gesehen (von den restlichen Partien auch nicht so viel, aber immerhin doch ein bisschen mehr), aber ich kann nur sagen: Es ist herrlich wie du, Walti, weiterhin im Aufwind bist! Weiter so! Auch Richi Gratulation für das souverän erspielte Remis!
Zu meiner Partie: Ich hatte einen Ausflug mit meinem Springer gewagt und bald waren auf den Linien C bis E keine Bauern mehr. Leider hatte sich dann eine Stellung ergeben, in welcher mein Gegner (ca. 1805 Elo) aus heiterem Himmel eine schöne Doppeldrohung spielen konnte, welche ich mit meiner Dame nicht mehr abwehren konnte und für meinen Gegner eine Leichtfigur einbrachte. Ich kämpfte weiter und wie nach dem Springerausflug versuchte ich weiterhin anzugreifen. Dabei hatte ich aber meinen Königsflügel vergessen und schon bald konnte ich das Matt nicht mehr abwehren.
Bei Dani Kunz auf Brett 6 (sein Gegner hatte ca. 1830 Elo) gab es glaube ich ein Endspiel Dame, ein Läufer und Bauern gegen Dame, ein Läufer und Bauern. Inzwischen hatte Dani aber ein, zwei Bauern weniger. Auch er konnte die Niederlage nicht mehr verhindern. Da das Mannschaftsduell somit entschieden war einigten sich Dani Hofer und sein Gegner (ca. 1790 Elo) bei einem ausgeglichenen Endspiel Dame, zwei Türme und Bauern gegen Dame, zwei Türme und Bauern gleich auf ein Remis. Um ca. 22:00 Uhr hiess der Schlussstand 2 : 4 für Dübendorf.
Glückwunsch den Dübendorfern für die solide Leistung! Trotz der Niederlage aber auch uns ein Lob: Denn der Wille war da, momentan fehlt einfach das nötige Quäntchen Glück. Sinnbildlich meine Partie. Kaum will man Musik machen geht es schief. Aber janu. Irgendwann wird sich schon alles einmal ausgleichen.
An diesem Abend holten Richi Bohnenberger und Markus übrigens noch den Cuphalbfinal nach. Letztendlich konnte Markus Überraschungskünstler Richi aus dem Cup werfen. Markus, ich gratuliere dir! Aber auch dir gratuliere ich Richi: Gegen dich zu spielen ist kein Schleck. Das habe auch ich letzte Woche bei der CMS gegen dich gemerkt.
Nach der Niederlage gegen Dübendorf hatte ich mich zu 75 Prozent schon mit dem Abstieg abgefunden. Wir können aber tatsächlich noch weiter hoffen: Denn Illnau-Effretikon 1 hatte in dieser Runde auswärts in Kaltbrunn gleich 6 : 0 verloren! Somit wird es in den letzten beiden Runden noch zwischen Illnau, Glarus 2 und uns einen interessanten Abstiegskampf geben. Illnau hat 3 Punkte, Glarus 1 Punkt (sofern sie diese Runde gegen die Stars aus Sprengschach Wil auch verloren haben) und wir 2 Punkte. Die restlichen Teams haben den Ligaerhalt eigentlich schon so gut wie sicher.
Illnau spielt zuerst auswärts gegen Glattbrugg 1, danach zu Hause gegen Embrach 1. Glarus spielt zuerst zu Hause gegen uns, danach auswärts gegen Kaltbrunn 1. Und wir werden in der letzten Runde zu Hause gegen das mächtige Glattbrugg (gewann in dieser Runde 5 : 1 gegen Embrach) spielen, das bis dahin zu unserem Vorteil sehr wahrscheinlich sicher schon für das Aufstiegsspiel qualifiziert sein wird.
Falls es letztendlich nicht klappen würde, wären wir nach 6 Saisons 3. Liga wieder einmal abgestiegen. Bei dieser recht schwierigen Gruppe, die wir diese Saison erwischt haben, wäre es auch keine Schande abzusteigen.
Aber wer weiss: Vielleicht kehrt nach den Sommerferien mit einen Sieg gegen das schlagbare Glarus plötzlich wieder das Mannschaftsglück zurück…
Raphael Bühler
[20.06.2010]
UJEM 2010
An diesem Samstagnachmittag, 19. Juni 2010 fand die 2. UJEM (Unterländer Junioren Einzelmeisterschaft) statt. Wie letztes Jahr hatten Dani Hofer und ich die Ehre dieses noch junge Turnier bei uns durchführen zu dürfen.
Es wurden 7 15 Minutenrunden nach Schweizer System gespielt. Die Schüler der verschiedenen Unterländer Schachclubs (U-13 und U-18) haben dabei ihre Stärken gemessen.
Mit von der Partie waren insgesamt 21 Teilnehmer, was schon fast an eine Schüler-Kategorie vom Oberglatter Open herankommt. Dabei hatten wir doch 1 Woche vor dem Turnier erst 3 Anmeldungen! Doch der Werbungsendspurt dieser Woche hatte sich gelohnt. 2 Tage vor diesem Nachmittag waren es ca. 10 Anmeldungen. Der Rest kam dann noch am Freitag und Samstag rein. So schön kann es manchmal doch noch aufgehen.
Ein Dank hierzu auch dem schlechen Wetter, dass auch seine positiven Seiten hat: Da meines Wissens ein Fussballturnier und ein Unihockeyturnier wegen Regen abgesagt wurde haben wir sicher ca. 5 weitere Anmeldungen erhalten.
Dieses Jahr hatten wir 4 Teilnehmer mehr. Während allerdings letztes Jahr 6 U-18 Spieler dabei waren, waren es diesesmal nur 3! Wir machten auch wieder eine Gruppe, bei welcher letztendlich die Tabelle in eine U-13 und U-18 Rangliste unterteilt wurde.
Am Schluss ging nicht nur der U-13-Titel nach Oberglatt, sondern auch der U-18-Titel. Herzliche Gratulation an Benno Bohnenberger für den Turniersieg und für Edoardo Orlando für die Titelverteidigung der U-13!
Es war interessant wie stark die Jüngeren allgemein abgeschnitten hatten. Spezielle Gratulation an Lukas Dekker, der in der Gesamttabelle den 4. Rang erreichte. Hatte er letztes Jahr doch noch den 11. Rang belegt! Erwähnenswärt auch die Steigerung von Patrick Oberlin vom Schachclub Nürensdorf. Er wurde insgesamt 3-er, letztes Jahr noch 13-er! Und - Ach, ich muss aufhören: Ja, allgemein Gratulation an alle Teilnehmer!
Es war ein schöner Nachmittag. Es war sowohl ein Fest der Jugend wie auch ein Fest des Schachspiels. Auch das Ambiente mit den Besuchern war super. Dieser Nachmittag hat gezeigt, dass dieses Turnier Zukunft hat. Ein Dank an alle Teilnehmenden!
Raphael Bühler
[10.06.2010]
SMM-Bericht(4. Runde am 09.06.10 gegen Kaltbrunn 1)
In Abwesenheit unseres Spielleiters, Raphi Bühler, mussten wir kurzfristig auch auf unseren Teamleader Dani Hofer verzichten. Unser Routinier Heini Meierhofer sprang verdankenderweise ein. Zum Spiel: ausgerechnet Heini hatte dann auch den stärksten Kaltbrunner erwischt und anderseits nicht seinen besten Abend, deshalb war er auf dem Brett 2 schon bald mal in Rücklage. Das erste Resultat stand nach ca. 50 Minuten auf dem Brett 5 fest, Walter Haag offerierte (Insider meinten zu früh...) seinem Gegner ein Remis, welcher dieser noch so gerne annahm, war er doch von der Papierform und als Schwarzspieler, der klare Aussenseiter. Auf Brett 2 musste Heini auch schon bald seinem Gegner zum Sieg gratulieren und wir waren mit 0.5 zu 1.5 in Rücklage. Auf dem Brett 4 riskierte Dani Kunz ein Qualitätsopfer, wobei sein geplanter Damen-Mattangriff nicht gelang, schade und ärgerlich! Warum? ganz enfach, hätte er einen Zug vor dem Opfer, den Läufer vor der gegnerischen Königsstellung, nicht abgetauscht, sondern gleich zum Opfer angesetzt, wäre es ein korrektes Oper und damit verbunden, gleichbedeutend mit dem Sieg gewesen! Wie pflege ich immer zu sagen: so schön wie Schach auch ist, so gnadenlos kann es auch sein!
Die übrigen Bretter waren nach zwei Stunden immer noch ausgeglichen und nachdem auf dem Brett 6 bei Markus Mathiuet die ersten Figuren getauscht wurden, einigten sich die Hauptakteure auf Remis, insofern erwähnenswert, da Markus mit schwarz spielte!
Nun kamen die Partien auf Brett 1 und 3 in Fahrt. Bei Richi Bisig wurde hart mit je zwei Türmen und der Dame auf Gewinn gespielt, fazinierend und zugleich nervenaufreibend, tolles Schach. Auf Brett 3 spielten beide Akteure auf Sieg, die taktiken Details sollten am Schluss entscheiden. Nach 3 Stunden wurde das Brett 1 durch ein ewiges Schach beendet und ein toller Kampf endete gerecht Remis. Bald danach musste Dani seine Partie aufgeben und wir waren 1.5 zu 3.5 in Rückstand. Auf dem Brett 3 stellte sich das Läuferpaar meines Gegners, verbunden mit den vorgerückten Zentrumsbauern, als zu stark heraus und ich konnte ihm, trotz tapferer Gegenwehr, schlussendich nur zum Sieg gratulieren. Als kleiner Trost fand nach der Partie folgender Dialog statt: Ich: Gratulation zur dieser sauberen und starken Partie. Mein Gegner: Danke, aber zu einer starken Partie gehören zwei starke Spieler...
Ein Detail am Rande: mit dieser Niederlage ist eine eindrückliche Serie zu Ende gegangen, war ich (in aller Bescheidenheit) in der SMM doch seit dem August 2007(!), in über 14 Partien ungeschlagen (7 Siege/7 Remis), aber eben, jede Serie hat mal ihr Ende...
Unser Gegner Kaltbrunn konnte also mit dem schönen Resultat von 1.5 zu 4.5 nach Hause reisen, Gratulation.
Für den Schach Club Oberglatt: Urs Stutz
[30.05.2010]
SGM-Bericht (Aufstiegsspiel am 29.05.10 zu Hause gegen SH Munot 3)
Eine knappe 1.5 : 2.5 Niederlage im Aufstiegsspiel gegen ein ausgeglichenes und starkbesetztes SH Munot 3: Erneut waren sie die Einzigen, die uns bremsen konnten. Schon in der Quali hatten wir gegen die vierte Mannschaft den einzigen Verlustpunkt eingefahren (2 : 2) und letzte Saison büssten wir gegen sie (auch gegen die vierte Mannschaft) zwei wertvolle Punkte im Kampf um den Qualisieg ein.
Aber nichts desto trotz: Es war ein Nachmittag mit interessanten Spielen die auch auf unsere Seite hätten kippen können. Gegen unsere jungen Gegner (alle waren etwa in meinem Alter) hatten wir an jedem Brett auf dem Papier eine Unterposition (Urs Gegner hatte ca. 1835 Elopunkte, die restlichen drei etwa 1710 Elopunkte), aber wir hatten uns wacker dagegen gestemmt.
Zu mir selber: Da ich seit 4 Jahren wieder einmal UEM spiele und alle motiviert waren und spielen konnten, liess ich meinen Mannschaftskollegen den Vortritt. Ich war an diesem Nachmittag Zuschauer, "notebookte" und las hin und wieder auch ein bisschen.
Neben der Motivation unserer SGM-Mannschaft bereitete mir auch der Zuschaueraufmarsch von Benno und Richi Bohnenberger grosse Freude. Übrigens war sogar von unserer Gastmannschaft noch ein Zuschauer gekommen.
Nur bei Urs auf Brett 1 fing es ausgeglichen an. Bei den restlichen Partien kristallisierten sich relativ bald Vorteile. Auf Brett 2 holte sich Rafi nach der Eröffnung einen Bauerngewinn. Walti Haag (Brett 3) hatte bei der englischen Eröffnung etwas unterschätzt, verzog sich mit einem Bauern um ein Feld und geriet somit ein bisschen in die Defensive. Ricardo (Brett 4) fand nach der grünfeldindischen Eröffnung nicht die beste Fortsetzung und kassierte am rechten Flügel neben einem Doppelbauern am Brettrand auch noch einen Bauernverlust.
Urs spielte offensiv solid weiter und Rafi verwaltete weiterhin munter seinen Bauerngewinn.
Da Waltis Gegner den Eröffungsfehler nicht konsequent ausnutzen konnte, war Walti wieder ganz im Geschäft. Ricardo fand auch besser ins Spiel.
Nach einem kleinen Spaziergang boten sich mir folgende Bilder: Rafi hatte beim Endspiel Dame, Turm und Bauern gegen Dame, Turm und Bauern immer noch einen Bauern mehr (ich glaube 6 gegen 5). Sein Gegner hatte aber leider noch mit der Dame ein ewiges Schach gefunden und sicherte sich so ein Remis. Ein kurzes Weilchen später hatte Walti eine schöne Läuferfesselung, die er mit einem Bauern zum Aufbrechen verführte und so seinen Bauern und Läufer gegen einen Turm tauschen konnte.
Bald kam es zu einem Endspiel zwei Türme, ein Läufer und Bauern gegen einen Turm, einen Springer, einen Läufer und Bauern, bei welchem Walti Turmvorteil hatte, aber zwei Bauern und einen Springer weniger. Walti verdoppelte die Türme und sein Gegner konnte, auf dessen Grundlinien zurückgedrängt, noch knapp den Springer decken. Gesamthaft sah die Stellung aber ziemlich blockiert aus und ein Durchkommen war schwierig. Wie zu ahnen war dauerte es nicht mehr lange und die Partie endete Remis. Wenn die beiden Läufer gleichfarbig gewesen und / oder die meisten Bauern von Waltis Gegner auf der gleichen Farbe wie sein Läufer gestanden wären wäre vielleicht noch etwas möglich gewesen.
Bei Urs waren immer noch recht viele Figuren auf dem Brett und die Stellung war interessant. Nun spielte Urs ein Bauernopfer, sein Gegner nahm es an und so konnte Urs auf der offenen C-Linie seine Türme verdoppeln und machte mit diesen, einem bereits gut platzierten Springer und Läufer auf a6 und f4 auf c7 und c8 mächtig Dampf, sodass sein Gegner nur noch verteidigen konnte.
Ricardos Partie (zwei Türme, ein Läufer und Bauern gegen zwei Türme, ein Läufer und Bauern) sah bis auf den immer noch gleichen Bauernnachteil ausgeglichen aus. Das einzige was einem Angst machen konnte war wieder einmal Ricardos Zeitmanko.
Als Ricardo in Zeitnot kam wurde noch je ein Turm und Läufer getauscht. Als ich dann für Ricardo notierte vernahm ich, dass Urs und sein Gegner sich auf ein Remis einigten. Urs nahm das Angebot an, da ein Durchbrechen knapp doch nicht möglich war und ein Weiterspielen auf Sieg zu riskant gewesen wäre. Schliesslich hatte er auch einen Bauern weniger.
Während meiner Notationszeit verlor Ricardo noch einen Bauern vom Doppelbauern am rechten Brettrand und war somit nun zwei Bauern im Rückstand, aber er konnte sich noch in den 40. Zug retten.
Ricardo spielte tapfer weiter, doch sein Gegner liess sich die Chance nicht entgehen und machte alles klar. Nur kein schlechtes Gewissen haben, Ricardo! Es hätte genauso gut Urs, Rafi oder Walti gewinnen können und dann wäre durch den Sieg am höheren Brett alles anders gewesen. Aufstieg oder nicht, beides hat seine Vor- und Nachteile.
Alle haben gut gespielt und probiert zu siegen. Letztendlich war Schaffhausen einfach zu solid.
Eine unserer erfolgreichsten SGM-Saisons ist diese alleweil! Ich danke allen für ihren Einsatz!
Raphael Bühler
[28.05.2010]
SGM Aufstiegsspiel! Am Samstag, 29. Mai spielt die SGM Mannschaft vom SC Oberglatt das Aufstiegsspiel gegen Munot SH. Dank der besseren Meisterschaftsbilanz (6 Spiele, 11 Punkte) geniessen wir Heimrecht. Spielbeginn ist traditionsgemäss 14.00 Uhr im Feuerwehrlokal, Zuschauer sind willkommen!
Die Mannschaft wird in der konstanten Formation, um die Familie Zamora, Walti Haag, Urs und Raphi, versuchen den Aufstieg zu realisieren. Diese fünf Spieler haben, bis auf eine Ausnahme (in der Rd. 4 wo Clément uns verstärkte) immer die 4 Bretter besetzt, eine beispiellose Bilanz.
Für die SGM Mannschaft - Urs
[21.02.2010]
Clubnews (Clubinterner Theorieabend vom 17.02.10 mit Walter Onda)
Seit dem Jahre 2009 führen wir neben Theorieabenden mit IM Michael Hochstrasser auch clubinterne Theorieabende durch. Denn Theorie ist immer wieder notwendig.
Am letzten Mittwoch fand der clubinterne Theorieabend mit Walti Onda statt. Thema war die Alapin Variante bei der sizilianischen Eröffnung. Ich kann nur sagen: Walti, du hast das einfach super gemacht! Vielen Dank für diesen interessanten Abend und deine intensiven Vorbereitungsarbeiten! Diese vielen Möglichkeiten und Tipps, die du uns aufgezeigt hast waren sehr gut!
Von jetzt an werde ich bei der sizilianischen Eröffnung mit weiss immer c3 spielen, da ich bei Sf3 auch des öfteren immer wieder in Schwierigkeiten kam. Schwarzspieler, euer Schicksal ist hiermit besiegelt. Nein, nein, war nur ein Scherz. Im zweiten Zug einfach Sc6, d6 oder Da5 spielen und dann habt ihr gute Remischancen. Smile.
Die hohe Teilnehmerzahl hat mich an diesem Mittwoch auch sehr gefreut! Insgesamt waren wir 16 Leute. Anwesend waren Clément, Richi Bisig, Benno, Richi Bohnenberger, Thomas, Walti Haag, Dani Kunz, Markus, Edoardo, Joshua, Sejla, Paul, Ricardo, Claudia Wüger, ich und natürlich Walti Onda.
Am Schluss (ca. 22:00 Uhr) dankten wir Walti mit einem grossem Applaus für diesen gelungenen Abend. Ein paar rundeten diesen noch mit einem gemütlichen Jass ab.
Raphael Bühler
[11.01.2010]
Bericht des Spielleiters zur Schachsaison 2009 z.H. der GV vom 13.01.2010
Clubaktivitäten
In der Spielsaison 2009 wurden folgende Aktivitäten durchgeführt:
• Clubmeisterschaft
• Cup
• Blitz 5 Min
• Stundenturnier (Blitz 15 Min)
• Theorieabende und Simultanabend mit IM Michael Hochstrasser
• Clubinterne Theorieabende
• SMM
• SGM
• Open
Clubmeisterschaft
Wie letztes Jahr konnte die Clubmeisterschaft wieder mit 2 Kategorien durchgeführt werden. Während die 1. Kategorie wieder mit einer 10-Gruppe antrat, hatte die 2. Kategorie 8 Spieler.
1.Kategorie:
Anders als letzte Saison wurde die Clubmeisterschaft wieder mit unserem normalen Modus des Rundenturniers gespielt und nicht mehr mit einer Finalrunde. Es war wie so oft wieder eine ganz spannende Meisterschaft mit vielen interessanten Partien.
Leider reichte es am Schluss nicht mehr ganz alle Partien fertigzuspielen und deshalb wurden ein paar Partien am grünen Tisch entschieden. Dabei waren nach der dritten Runde die Runden 1 bis 3 sozusagen schon fast komplett fertiggespielt!
Insgesamt bin ich aber trotzdem mit dem Verlauf zufrieden, dem ich die Note 4 gebe.
2. Kategorie
Es wurde auch ohne Finalrunde gespielt, aber neulich wurde hier sogar eine Hin- und Rückrunde durchgeführt. Unser Nachwuchs war stark vertreten und machte die Meisterschaft etwas spannender als letztes Jahr.
Bei diesen 14 Runden wurde nur 1 Partie Remis geschoben. Roger Weishaupt musste zwar aus zeitlichen Gründen die letzten 9 Runden forfait geben, aber trotzdem:
Insgesamt bin ich hier mit dem Verlauf sehr zufrieden, dem ich die Note 5 erteile.
Cup
Wie letzte Saison wurde der Cup mit dem K.O. – Modus durchgeführt. Es begann mit einem Achtelfinale. Die Paarungen wurden immer ausgelost.
Der grösste Teil des Cups wurde in der frühen Jahreshälfte durchgeführt. Der Final war im Herbst angekündet.
Es gab ein paar interessante Partien und Resultate. Allerdings fand ich insgesamt 2 Forfaitniederlagen für den Cup ein bisschen viel und schade. Die Termine wurden aber gut eingehalten (dass die 10-Min-Verlängerungspartie(n) des Cupfinals wahrscheinlich nach der GV vom 13.01.2010 nachgeholt wird / werden, ist eigentlich fast nicht erwähnenswert).
Blitz 5 Min
Es galten hauptsächlich die gleichen Modi wie letzte Saison. Drei Dinge waren nun aber anders: Die Punkteverteilungen wurden etwas angepasst und bei den Modi mit Finalrunden / Ehrenrunden hatte man in den Finalrunden / Ehrenrunden immer die andere Farbe als die die man in der „Qualifikation“ gegen seinen Gegner gehabt hatte.
Damit das Blitz 5 Min etwas spannender werden konnte, wurde das System der Streichresultate eingeführt, welches wir letztmals noch im Jahre 2005 hatten.
Bei den 7 durchgeführten Runden zählten letztendlich bei mehr als 4 Teilnahmen nur die 4 besten Resultate.
Im Schnitt waren pro Runde ca. 8 bis 9 Spieler anwesend, was ein schöner Erfolg ist und mich sehr freute.
Stundenturnier (Blitz 15 Min)
Da ich bei der Agendaerstellung noch nicht genau wusste, ob ich entweder 20-Min oder 15-Min-Abende machen sollte und was für Modi dabei gelten sollten hatte ich vorsichtshalber einmal nur drei Stundenturnierabende gesetzt.
Als ich über die Modi einmal scharf nachdachte, kam ich zum Entschluss, dass das Schweizer System die beste und absolut flexibelste Lösung ist. Bei einer Umfrage hatte sich dann das 15-Min-Blitz durchgesetzt.
Pro Abend wurden jeweils 5 Runden gespielt. Ab 7 Teilnehmern war das Schweizer System angesagt. Bei 5 oder 6 Spielern gab es ein normales Rundenturnier. Falls weniger als 5 Teilnehmer anwesend waren konnte ein 15-Min-Blitzabend nicht stattfinden.
Aber was schreibe ich hier nur von Mindestzahlen anwesender Teilnehmer! Denn diese drei 15-Min-Abende waren ein toller Erfolg. Durchschnittlich nahmen stolze 11 Personen pro Abend teil! An diesen Abenden nahm ich jeweils mein Notebook mit dem Paarungsprogramm mit, was bestens funktionierte. Durch diese Tatsachen kann ich schon jetzt verkünden, dass ich in dieser kommenden Saison 2010 vorhabe mehr als nur drei solcher Abende durchzuführen!
Theorieabende und Simultanabend mit Michi Hochstrasser
Wie in den letzten Jahren üblich führten wir mit Michi Hochstrasser zwei Theorieabende und einen Simultanabend durch. Die Theorieabende kamen wie immer sehr gut an und waren auch recht gut besucht.
Beim ersten Theorieabend behandelten wir Endspiele Springer gegen Läufer. Beim zweiten Theorieabend analysierten wir ein paar interessante Endspiele vom 200 Jahrejubiläum der Schachgesellschaft Zürich. Seit dort ist Michi übrigens nun nicht mehr ein FM (FIDE Master), sondern sogar ein IM (Internationaler Meister). Da er dort mitgespielt und die nötigen Resultate dafür erreicht hatte war er auf diesen höheren Level aufgestiegen. Herzliche Gratulation!
Beim Simultanabend waren wir im Gegensatz zum historischen letzten Simultanabend zwar nur halb so viele Leute, aber wegen dem war es trotzdem ein gelungener Abend. Beim nächsten Mal sollte man einfach bei den Rümlangern wieder Werbung machen.
Wir spielten Langpartien mit 90 Minuten Bedenkzeit für die ganze Partie. Nach spannenden und zähen Partien konnte letztendlich einzig Markus Michi ein Bein stellen. Herzliche Gratulation!
Clubinterne Theorieabende
Um die Spieler der zweiten Kategorie zu fördern und weil Michi Hochstrasser keine Kapazität für mehr Theorieabende hatte führten wir neulich auch clubinterne Theorieabende durch. Geplant waren drei Abende, von denen aber nur 2 stattfanden. Diese zwei Abende waren recht gut besucht. Der erste Abend war erfolgreich: Am Anfang analysierten wir zwei spannende Endspiele von zwei gespielten clubinternen CMS-Partien. Danach bildeten wir Zweiergruppen, bei welchen jeweils ein 1. Kategoriespieler mit einem 2. Kategoriespieler dessen Theoriewünsche behandelte.
Der zweite Abend war weniger erfolgreich. Dort hatte ich etwas mit Turmendspielen vorbereitet. Wir lösten dabei ein paar Schachrätsel mit edlen Turmopfern.
Letztendlich stellten wir fest, dass dieser Abend ein zu „trockener“ Theorieabend war. Deshalb sollten wir beim nächsten Mal unbedingt wieder clubinterne oder auch externe (z.B. SMM) Partien anschauen, denn dies ist oft sehr interessant.
Der dritte Abend fiel aus, weil wir diesen noch als Nachholabend für CMS-Partien brauchten.
SMM
Die SMM wurde wie in den Jahren zuvor in der dritten Liga ausgetragen. Das Saisonziel hiess primär Ligaerhalt. Im Vergleich zur letzten Saison hatten wir uns klar gesteigert. Wir starteten gut. Durch zwei aufeinanderfolgende Niederlagen gegen die Favoriten unserer Gruppe gab es am Schluss aber noch einen spannenden Kampf um den Ligaerhalt. Doch wir behielten die Nerven und holten uns in der letzten Runde mit einem Sieg gegen unseren Angstgegner Embrach 1 den hervorragenden dritten Rang. Seit dem Jahre 2002 hatten wir es endlich wieder einmal geschafft Embrach zu schlagen.
Statistisch gesehen war ich in dieser SMM-Saison noch weniger erfolgreich als bei der letzten. Aber moralisch war es für mich eine viel bessere Saison. Denn wenn ich verloren hatte, spielte es meistens gar keine Rolle, weil wir entweder klar verloren hatten oder ihr meine Niederlagen mit Bravour und konstant starken Leistungen wettgemacht hatten. Ich dankte es am Schluss mit dem entscheidenden Brettsieg gegen Embrach.
Wie letzte Saison war es wieder herrlich wie nahe doch Auf- und Abstieg beieinanderlagen! Von Rang 1 bis 7 lagen nur 3 Mannschaftspunkte Unterschied.
Ich danke allen für ihre SMM-Einsätze!
SGM
Die Fortsetzung der SGM-Saison 08 / 09 fing mit einem Sieg an. Danach hatte uns ein Ausrutscher gegen Schaffhausen Munot 4 und eine Niederlage in der letzten Runde gegen die stärkste Mannschaft unserer Gruppe die Teilnahme an einem Aufstiegsspiel gekostet. Aber das machte nichts. Ein Aufstiegsspiel mit allfälligem Aufstieg hätte sein dürfen, aber nicht müssen. Unser Saisonziel hatten wir mehr als nur erreicht: Nämlich unseren Nachwuchs und die nicht viel Spieler zu fördern und schöne und gemütliche Spielnachmittage zu erleben. Die Einsätze unseres Nachwuchses Clément und Ricardo hatten mich sehr gefreut.
Bei der neuen Saison 09 /10 gelten hauptsächlich die gleichen Saisonziele wie letzte Saison. Diesesmal stehen die Chancen für ein Aufstiegsspiel allerdings noch besser, da wir nun eine einfachere Gruppe erwischt haben. Aber falls es nicht klappen sollte ist das auch kein Problem.
Im Saisonteil des Jahres 2009 haben wir drei SGM-Runden gespielt und alle gewonnen. Dabei haben wir insgesamt nur einen Brettpunktverlust eingefahren (zwei Remis). In unserer Gruppe sind wir noch das einzige Team ohne Verlustpunkte und somit haben wir im neuen Jahr 2010 eine gute Ausgangslage Gruppenerster zu werden. Wir können uns sogar einmal einen Ausrutscher leisten. Unsere kommenden Gegner sind alle schlagbar.
Ich danke allen für die SGM-Einsätze dieses Jahres! Vor allem bereitete es mir grosse Freude zu sehen, wie Ricardo immer stärker und stärker wird.
Open
Dieses hat mir wie immer sehr gut gefallen.
Obwohl nicht so viele Erwachsene teilgenommen haben (vor allem bei der Kategorie A) war es dieses Jahr schön, dass mit Richi Bohnenberger, Walti Haag, Walti Hofer und mir gleich 4 feste Clubmitglieder dabei waren. War letztes Jahr doch nur ich dabei. Mit unseren verbündeten Claudia Salzmann, Pirmin Mathiuet, Bruno Heimgartner und Vincenzo Reber waren wir sogar 8 Oberglatter. Und falls es bei der Kategorie A nicht aufgegangen wäre, hätten auch noch Dani Hofer und / oder Urs mitgespielt.
Bei den Junioren waren es etwas weniger Teilnahmen als letztes Jahr (um genau zu sein 24), aber insgesamt waren es aufgrund des Züri Super-Cups immer noch zufriedenstellende 53 Junioren.
Ich will mich bei Markus, den zahlreichen Besuchern und Helfern bedanken, die ihre Sache sehr gut gemacht haben und auch zu einem guten Ambiente beigetragen haben.
Schön war auch noch, dass das neue Paarungsprogramm bestens funktioniert hat, welches coole Tabellen und vieles mehr erstellen kann.
Sonstiges
Dieses Jahr haben ein paar von unserem Club an diversen Turnieren mitgemacht.
Die mir bekannten Turniere sind hier aufgelistet:
• Bei der Zürcher Stadtmeisterschaft machte Walti Onda mit
• Beim BEM Olten machten Rafi und Ricardo Zamora mit
• Rafi und Ricardo Zamora machten auch beim Engiadina ZUOZ Open mit
• Heimito machte erneut beim LHSM Kat. Open mit
• Beim Züri Super-Cup machte Benno Bohnenberger mit
• Der Zürcher Unterländer, der am 30.9.08 begann und am 7.4.09 fertig war war dieses Mal erfreulich stark wie schon lange nicht mehr von uns vertreten. Dort waren Dani Hofer, Richi Bisig und Urs mit von der Partie. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, wäre ich dort auch gerne dabei gewesen
Ich hoffe, dass ich hier nichts und niemanden vergessen habe und sonst, verzeiht mir.
Schlusswort
Zum Abschluss bedanke ich mich bei allen für das Mitmachen und für dieses schöne Schachjahr und für euer Vertrauen mir gegenüber als Spielleiter.
Vor allem die Teilnahmen von unseren Junioren Benno, Ricardo und Edoardo bei der CMS und auch bei den Blitzturnieren haben mich sehr gefreut. Sehr gerne bleibe ich weiterhin Spielleiter und versuche weiterhin nur das Beste für unseren Club zu erreichen. Ich liebe unseren Schachclub Oberglatt!