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SMM-Bericht(4. Runde am 09.06.10 gegen Kaltbrunn 1) In Abwesenheit unseres Spielleiters, Raphi Bühler, mussten wir kurzfristig auch auf unseren Teamleader Dani Hofer verzichten. Unser Routinier Heini Meierhofer sprang verdankenderweise ein. Zum Spiel: ausgerechnet Heini hatte dann auch den stärksten Kaltbrunner erwischt und anderseits nicht seinen besten Abend, deshalb war er auf dem Brett 2 schon bald mal in Rücklage. Das erste Resultat stand nach ca. 50 Minuten auf dem Brett 5 fest, Walter Haag offerierte (Insider meinten zu früh...) seinem Gegner ein Remis, welcher dieser noch so gerne annahm, war er doch von der Papierform und als Schwarzspieler, der klare Aussenseiter. Auf Brett 2 musste Heini auch schon bald seinem Gegner zum Sieg gratulieren und wir waren mit 0.5 zu 1.5 in Rücklage. Auf dem Brett 4 riskierte Dani Kunz ein Qualitätsopfer, wobei sein geplanter Damen-Mattangriff nicht gelang, schade und ärgerlich! Warum? ganz enfach, hätte er einen Zug vor dem Opfer, den Läufer vor der gegnerischen Königsstellung, nicht abgetauscht, sondern gleich zum Opfer angesetzt, wäre es ein korrektes Oper und damit verbunden, gleichbedeutend mit dem Sieg gewesen! Wie pflege ich immer zu sagen: so schön wie Schach auch ist, so gnadenlos kann es auch sein! Die übrigen Bretter waren nach zwei Stunden immer noch ausgeglichen und nachdem auf dem Brett 6 bei Markus Mathiuet die ersten Figuren getauscht wurden, einigten sich die Hauptakteure auf Remis, insofern erwähnenswert, da Markus mit schwarz spielte! Nun kamen die Partien auf Brett 1 und 3 in Fahrt. Bei Richi Bisig wurde hart mit je zwei Türmen und der Dame auf Gewinn gespielt, fazinierend und zugleich nervenaufreibend, tolles Schach. Auf Brett 3 spielten beide Akteure auf Sieg, die taktiken Details sollten am Schluss entscheiden. Nach 3 Stunden wurde das Brett 1 durch ein ewiges Schach beendet und ein toller Kampf endete gerecht Remis. Bald danach musste Dani seine Partie aufgeben und wir waren 1.5 zu 3.5 in Rückstand. Auf dem Brett 3 stellte sich das Läuferpaar meines Gegners, verbunden mit den vorgerückten Zentrumsbauern, als zu stark heraus und ich konnte ihm, trotz tapferer Gegenwehr, schlussendich nur zum Sieg gratulieren. Als kleiner Trost fand nach der Partie folgender Dialog statt: Ich: Gratulation zur dieser sauberen und starken Partie. Mein Gegner: Danke, aber zu einer starken Partie gehören zwei starke Spieler... Ein Detail am Rande: mit dieser Niederlage ist eine eindrückliche Serie zu Ende gegangen, war ich (in aller Bescheidenheit) in der SMM doch seit dem August 2007(!), in über 14 Partien ungeschlagen (7 Siege/7 Remis), aber eben, jede Serie hat mal ihr Ende... Unser Gegner Kaltbrunn konnte also mit dem schönen Resultat von 1.5 zu 4.5 nach Hause reisen, Gratulation. Für den Schach Club Oberglatt: Urs Stutz |